Neues vom Bostalsee2

Luftfahrzeuge hoben so oft ab wie noch nie zuvor

Veranstalter sind hochzufrieden mit dem viertägigen Ballonfahrer- Treffen am Bostalsee

Bosen (vf). “Das ist eine positive Basis, auf der man gut aufbauen kann.” Gottfried Hares, Geschäftsführer von Pizza Wagner, ist mit dem Verlauf des Internationalen Wagner- Heißluftballon- Treffens am Bostalsee zufrieden. Vier Tage lang stand der See im Zeichen der Ballone. Von Donnerstag bis Samstag konnten die Luftfahrzeuge sechs Mal starten, so oft wie noch nie zuvor. Lediglich am Sonntag verhinderte das Wetter die Starts der rund 50 Ballone. Pizza Wagner hat des Treffen als Hauptsponsor begleitet. Warum? “Wir sind ein Unternehmen aus der Region und wollen auch die Region mit voranbringen”, so Hares. Natürlich verspreche man sich auch einen Imagegewinn. Gerade, was das Rahmenprogramm angeht, hat sich Pizza Wagner stark engagiert. Hares: “Wir sind im nächsten

                                     Jahr weiter dabei.” Allerdings

Luftiges Schauspiel       Nicht nur die einfach runden Ballone mit Werbeaufschrift waren beim “Wagner-Heißluftballon- Treffen” am Bostalsee zu bewundern, sondern auch ungewöhnliche Sonderbauten, wie Fuchs und Lokomotive.

müsse man sich mit dem Kreis und den weiteren Partnern zusammensetzen und darüber reden, was man besser machen kann, welche Zielgruppen man zum Beispiel an welchen Tagen ansprechen sollte. Ziel sollte es sein, so Hares, an allen Veranstaltungstagen ein Programm unabhängig vom Wetter anzubieten. Hares: “Die Ballonfahrten sind dann das Sahnehäubchen oben drauf.”

Die Zusage von Pizza Wagner, auch im nächsten Jahr mit dabei zu sein, wird Landrat Franz Josef Schumann freuen. Schumann ist mit dem Ballon-Treffen vollauf zufrieden: “Wir hatten Glück mit dem Wetter, gute Stimmung und mehr als doppelt so viele Besucher wie sonst.” Etwa 45 000 Gäste habe man an den vier Tagen am See gezählt, davon alleine 25 000 am Vatertag.

Und was sagen die Ballonfahrer dazu? Klaus Morgenstern, der mit seinem Team für die Ballone und ihre Mannschaften verantwortlich war, ist trotz stark angeschlagener Stimme guter Stimmung. Es gab keinen Unfall, etwa 400 Gäste nutzten die Gelegenheit zur Mitfahrt in einem der Ballone. Morgenstern: “Sechs Starts, das haben wir noch nicht geschafft. Die Ballonfahrer waren begeistert.” Und werden im nächsten Jahr wiederkommen. Morgenstern: “Bei der Verabschiedung hieß es überall: ,Tschüss bis nächstes Jahr””. Morgenstern bedankt sich ausdrücklich bei den Landwirten in der Region. Sie haben nicht nur die Landungen der Ballone auf ihren Äckern und Wiesen geduldet, sondern oft auch geholfen, die Luftfahrzeuge wieder sicher zu verstauen.

Quelle: Saarbrücker Zeitung 05.06.2000

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