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Pilgerstrom zum Wendelsgrab reißt nicht ab...

  • Unerwartet hoher Andrang von Wallfahrern am Sonntag - In der Stadt gab es kein Durchkommen mehr - Wendelsmarkt am heutigen Dienstag                                                                   Nach vorsichtigen Schätzungen sollten während der gesamten Wallfahrtstage 30 000 Pilger nach St. Wendel kommen. Diese Zahl wurde schon am dritten Tag übertroffen.

Geduldige Pilger   Bis zu einer dreiviertel Stunde mussten die Pilger am Sonntag warten, um das Grab des heiligen Wendelin im Hochchor der Basilika sehen zu können. Die Schlange zog sich durch die ganze Kirche bis auf den Fruchtmarkt. Der Andrang übertraf die Erwartungen bei weitem. Die als Gebeine des Stadtoatrons verehrten Reliquien sind erstmals wieder seit 40 Jahren zu sehen und stehen im Mittelpunkt des Interessens der Besucher.        Fotos: A T B

St. Wendel (ck). Die Spannung muss gestiegen sein, von Stufe zu Stufe, mit jedem Schritt näher heran. Bis zu einer dreiviertel Stunde warteten am Sonntag Nachmittag St. Wendeler Bürger, Pilger und wohl auch der eine oder andere Schaulustige, um einen Blick in den geöffneten Sarkophag erhaschen zu können. Durch die ganze Kirche hindurch über den Fruchtmarkt bis in Höhe des Alten Rathauses zog sich zeitweilig eine lange Schlange von Pilgern.Bei den Veranstaltern hat der große Zustrom von Besuchern am Grab des heiligen Wendelin am Wochenende alle Erwartungen übertroffen. “Die Pilger waren sehr diszipliniert”, lobte Anton Stier vom Organisationsteam die Geduld der Besucher. “Die Besucher mussten sich im Reißverschlussverfahren einreigen. Das hat ohne Probleme geklappt.” Pfarrei- Mitarbeiterin Gabi Marx ist aufgefallen, dass “viele Besucher sehr interessiert sind und viele Fragen zur Ausstellung der Gebeine haben”. Bereits beim Gottesdienst

am Sonntag Vormittag war die Basilika bis auf den letzten Platz besetzt. Bis zum “Abendlob”, der Schlussandacht am Ende eines jeden Wallfahrtstages, hielt der Zustrom von Betern am Sonntag an. Etwas Zeit zu verschnaufen hatten Helfer und Organisatoren am gestrigen Montag, dem “Tag der Frauen”. Den ganzen Tag über suchten Besucher den Sarkophag und die Basilika auf. Doch die langen Schlangen waren verschwunden.  Sieben Busgruppen hatten sich für einen Besuch in St.  Wendel angemeldet. Hochbetrieb wird wieder für den heutigen Dienstag erwartet, wenn der Wendelsmarkt Tausende von Besuchern in die Innenstadt bringt.  “City-Cop” Rudi Schmidt, Ansprechpartner der Polizei für Fragen rund um die Wallfahrt, ist optimistisch, dass auch dieser Tag

Am Tag des Herrn Sonntags sollen in der Regel die Geschäfte geschlossen bleiben. Dafür setzte sich am Sonntag Ministerpräsident Peter Müller in seinem Referat zur Wendelinuswoche ein und erndete Beifall von den Zuhörern auf dem Fruchtmarkt, die neben der Wallfahrts- woche und der Kirmes auch der verkaufsoffene Sonntag in die Stadt gelockt hatte.

gut über die Bühne geht. “Bislang ist es hervorragend gelaufen. Wir profitieren von Erkennt- nissen, die wir bei den Wallfahrten in Marpingen gesammelt haben. Es hat sich zum Beispiel bewährt, dass sich Pilgergruppen anmelden sollen.” Tagtäglich laufen neue Anfragen im Pfarrhaus ein, bis gestern Nachmittag hatten sich 71 Busgruppen angemeldet.
Auch im Straßenverkehr registrierte die Polizei am Sonntag keine ernsten Probleme. “Unser Ziel war es vor allem, die Achse Bahnhofstraße - Wendalinusstraße freizuhalten. Und das ist uns gelungen.” Geduld brauchten Besucher von Kirmes und verkaufsoffenem Sonntag sowie Wallfahrer, die gegen Abend wieder Richtung Saarbrücken zurückreisen wollten. Schmidt berichtet, dass sich die Autos zeitweise von Ottweiler bis Niederlinxweiler gestaut haben. Genaue Angaben über die Zahl der Besucher seien schwierig, erklärte Schmidt. “Wir haben am Sonntag zu drei verschiedenen Zeitpunkten jeweils 15 Minuten die Zahl der Pilger am Sarkophag gezählt. Zusammen mit den Besuchern der Gottesdienste und der Veranstaltungen kommen wir am Sonntag auf 25 000 bis 30 000 Besucher.” Wieviele Besucher zusätzlich zum Kirmesmarkt strömten oder durch die Geschäfte schlenderten, lasse sich nicht sagen, räumte Schmidt ein
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Voller Leben Tausende Menschen drängten sich am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein durch die St. Wendeler Innenstadt, in der die Läden geöffnet hatten. Die meisten Geschäftleute verzeichneten einen Rekord- umsatz am ersten Sonntag der Wallfahrts- woche. Auch zum heutigen Wendelsmarkt werden wieder zahlreiche Gäste erwartet.

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