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am Sonntag Vormittag war die
Basilika bis auf den letzten Platz besetzt. Bis zum “Abendlob”, der Schlussandacht am Ende eines jeden Wallfahrtstages, hielt der Zustrom von Betern am Sonntag an. Etwas Zeit zu verschnaufen hatten Helfer und
Organisatoren am gestrigen
Montag, dem “Tag der Frauen”. Den ganzen Tag über suchten Besucher den Sarkophag und die Basilika auf. Doch die langen Schlangen waren verschwunden. Sieben Busgruppen hatten sich für einen Besuch in
St. Wendel angemeldet. Hochbetrieb wird wieder für den heutigen Dienstag erwartet, wenn der Wendelsmarkt Tausende von Besuchern in die Innenstadt bringt. “City-Cop” Rudi Schmidt, Ansprechpartner
der Polizei für Fragen rund um die Wallfahrt, ist optimistisch, dass auch dieser Tag
gut über die Bühne geht. “Bislang ist es hervorragend gelaufen. Wir profitieren von Erkennt- nissen, die wir bei den Wallfahrten in Marpingen gesammelt haben. Es hat sich zum Beispiel bewährt, dass sich
Pilgergruppen anmelden sollen.” Tagtäglich laufen neue Anfragen im Pfarrhaus ein, bis gestern Nachmittag hatten sich 71 Busgruppen angemeldet. Auch im Straßenverkehr registrierte die Polizei am Sonntag keine ernsten Probleme. “Unser Ziel war es vor allem, die Achse
Bahnhofstraße - Wendalinusstraße freizuhalten. Und das ist uns gelungen.” Geduld brauchten Besucher von Kirmes und verkaufsoffenem Sonntag sowie Wallfahrer, die
gegen Abend wieder Richtung Saarbrücken zurückreisen wollten. Schmidt berichtet, dass sich die Autos zeitweise von Ottweiler bis Niederlinxweiler gestaut haben.
Genaue Angaben über die Zahl der Besucher seien schwierig, erklärte Schmidt. “Wir haben am Sonntag zu drei verschiedenen Zeitpunkten jeweils 15 Minuten die Zahl der
Pilger am Sarkophag gezählt. Zusammen mit den Besuchern der Gottesdienste und der Veranstaltungen kommen wir am Sonntag auf 25 000 bis 30 000 Besucher.” Wieviele
Besucher zusätzlich zum Kirmesmarkt strömten oder durch die Geschäfte schlenderten, lasse sich nicht sagen, räumte Schmidt ein.
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