In der Erinnerung... So sah die evangelische Schule aus. Alle drei Walhauser Schulen standen auf dem Schoosberg. Seit 1974 wird im Ort nicht mehr unterrichtet. Das 1960 gebaute letzte Schulhaus wurde nur 14 Jahre genutzt.

In feierlicher Manier... Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde in der Ortsmitte von Walhausen ein Kriegerehrenmal eingeweiht. Die Walhauser hatten in der Folge von Hitlers Eroberungskrieg rund 50 Gefallene und Vermisste zu beklagen. Fast die gesamte Dorfbevölkerung nahm an dem feierlichen Akt der Einweihung des Ehrenmals teil.

In einem langen Zug.... Ein schier unendlicher langer Zug von Menschen bewegte sich in den 60 er Jahren durch die Löschbachstraße bis zum Walhauser Festplatz hin. Es ging nämlich beschwingten Fußes und in bester Sonntagskluft zum beliebten Sängerfest. Der Festplatz befand sich damals genau dort, wo heute das Trafowerk steht.

Die Gebiets- und Verwaltungsreform mit Nohfelden als Großgemeinde nahm Walhausen ab 1974 schließlich seine bisherige Selbstständigkeit.
Südlich des Ortes, an der Gemarkungs- grenze zu
Steinberg-Deckenhardt, beider- seits der Bahnlinie, soll einst das Dorf Gierenhausen gelegen haben. Ein anderes Dorf mit dem Namen “Hahnhausen” lag westlich des Ortskerns, an einer der Quellen des Walhauser Baches, in der Nähe der Römerstraße. Vermutlich lange vor dem Jahre 1400 ist es verlassen worden und dann verfallen. Nicht geklärt ist, ob am Heidenhübel das Dorf Willer gestanden hat. Um 1840 wird jedenfalls im Kataster ein “Willerstälchen” genannt.
Schon frühzeitig wurde Walhausen an das Eisenbahnnetz angeschlossen. 1857

begannen die Arbeiten zum Bau der Rhein-Nahe-Bahn, und ab dem 25. Mai 1860 fuhren die ersten Züge. Walhausen musste jedoch noch bis zum August 1880 warten, um Haltestation zu werden. 1971 hatte der Bahnhof im Zuge der Rationalisierung ausgedient. Der Haltepunkt blieb jedoch bestehen und hält den Walhausenern weiterhin das Tor zur großen, weiten Welt per Schiene offen.
Noch ein paar interessante Ereignisse aus der Dorfge- schichte seien hier vermerkt. Im Jahre 1913 begann der Bau der ersten Wasserleitung. Das elektrische Licht folgte sechs Jahre später. 1948 erbauten sich die Katholiken in Eigenregie eine kleine Kirche. Die Straße

zwischen Walhausen und Wolfersweiler hielt im Jahre 1953 eine Teerdecke und ist seither, auch wenn sie relativ schmal ist, besser befahrbar.
1958 wurde eine neue Schule errichtet und 1960 ein neuer Sportplatz gebaut. Die evangelische Kirche mit ihrem hoch aufragenden hellen Turm konnte 1964 eingeweiht werden. Erstmals 1983 bei der 650-Jahr-Feier haben die Walhauser einen Holzkohlen- meiler errichtet, um die Erinnerung an die Vergangenheit in der

Gegenwart zupflegen. Bau und Betrieb eines solchen Meilers ist jedoch ein sehr aufwändiges Geschäft, so dass es nur im Abstand mehrerer Jahre erfolgen kann.

Walhausen- anno dazumal2
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